Film von Karoline Herfurth : Zwischen Hochzeit und Notaufnahme

Einstürzende Familienaufstellungen: Karoline Herfurth arbeitet in ihrem neuen Film „Einfach mal was Schönes“ erfolgreich an der deutschen Variante einer Mainstream-Komödie. Unwiderstehliche Momente inklusive.
Wenn ein Mann eine Frau verlässt, um die Mitte des Lebens oder ein wenig später, dann hinterlässt er nicht selten eine Trümmerlandschaft. Den umgekehrten Fall gibt es auch, allerdings ist diese Konstellation noch nicht zu einem Klischee herangereift. Ganze Industrien kümmern sich bei zerfallenen Familien um die Hinterbliebenen, von der Trennungstherapie über Yoga und Pilates bis zu Pauschalreisen für Singles. Auch das Kino zählt zu diesen Geschäftszweigen, die helfend eingreifen, wenn es um eine Situation geht, die eigentlich heute in jede Beziehung eingepreist sein müsste – was aber eben Beziehungen unmöglich machen würde.


