Spielfilm „Beautiful Boy“ : Der Junge in höchster Gefahr

Hier wird fast alles einem großen Gefühl geopfert: Felix van Groeningens Spielfilm „Beautiful Boy“ erzählt eine Vater-Sohn-Geschichte, die unter Drogeneinfluss steht.
Irgendwo ganz im Inneren des Gehirns gibt es einen Kern mit einem schönen Namen: Amygdala. Der Mandelkern. Der altgriechische Wohlklang ist trügerisch, denn in der Amygdala sitzt die Angst. Inzwischen können die Ärzte die Angst sogar sichtbar machen. Dann flackert auf dem Bild ein hässlicher Fleck, wie ein Warnsignal aus dem Innersten der Identität. Der Journalist David Sheff kommt auf die Amygdala, weil er verstehen will, was mit seinem Sohn geschieht. Nic ist ein Junge mit den besten Voraussetzungen. Er könnte sich zwischen den besten Schulen entscheiden, ihm stehen alle Wege ins Leben offen. Aber er zieht es vor, sich zu zerstören. Nic ist drogensüchtig, die Metamphetamine, die er nimmt, zählen zum Gefährlichsten, das der schwarze Markt zu bieten hat.





