Kinofilm „Evil does not exist“ :
Hütet euch vor Unternehmensberatern

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Hana (Ryo Nishikawa) lebt im Dorf Mizubiki in der Nähe von Tokio.
Hana (Ryo Nishikawa) lebt im Dorf Mizubiki in der Nähe von Tokio.Pandora Film

Wo Kiefernwipfel friedlich knacken: Ryûsuke Hamaguchi rechnet in seinem poetischem Kinofilm „Evil does not exist“ mit der Profitgier ab.

Mit der Natur im Einklang zu leben ist mühsam. Takumi weiß das. Jeden Tag holt er sich aus dem Wald, was er zum Überleben braucht, füllt Wasser aus einer klaren Quelle in Kanister, hackt Holz, erklärt seiner kleinen Tochter Wildspuren und die Besonderheiten der Bäume („Kiefern sind rot, Lärchen sind schwarz.“). So wie er lebt das ganze Dorf Mizubiki westlich von Tokio. Regisseur Ryûsuke Hamaguchi nimmt sich Zeit, diese Idylle auszuleuchten. Lange Kameraeinstellungen folgen Takumi beim Schleppen der Wasserkanister, beim Brennholzschichten, beim Pflücken von wildem Wasabi. Es sind stille, poetische Bilder von großer Kraft. Nur sparsam setzt Hamaguchi Musik ein. Wenn die Kamera durch Baumwipfel in den verschneiten Winterhimmel schaut, zupft disharmonischer Jazz an den Nerven und nimmt vorweg, dass dieses Paradies in Gefahr ist.

FAZ

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