100 Jahre Radio :
Mit acht Songs auf die einsame Insel

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Prinzessin Margaret und Gastgeber Roy Plomley in der Sendung „Desert Island Discs“ im Januar 1981
Prinzessin Margaret und Gastgeber Roy Plomley in der Sendung „Desert Island Discs“ im Januar 1981Getty

Die BBC-Radiosendung „Desert Island Discs“ gibt es seit 1942. Sie ist ein Phänomen und jedes Mal aufs Neue hörenswert. Warum? Prominente Gäste wie Prinzessin Margaret oder Tom Hanks allein sind nicht der Grund.

Machen wir ein Gedankenspiel: Wenn Sie nur acht Musikstücke mit auf eine ein­same Insel nehmen dürften – welche wären das? Und welches Buch würden Sie, neben Shakespeares gesammelten Werken und der Bibel (oder einer anderen heiligen Schrift), dort lesen wollen? Auf welchen Luxusgegenstand könnten Sie nicht verzichten? Und was haben die Antworten auf diese Fragen mit ihrer Biographie zu tun? Nach diesem Prinzip funk­tioniert „Desert Island Discs“, die älteste Interviewsendung der Welt. Jede Woche werden (mehr oder weniger) prominente Gäste eingeladen, die entlang ihrer liebsten Musikstücke aus ihrem Leben erzählen. Die Idee ist simpel und mag einem nicht sonderlich innovativ vorkommen, was möglicherweise daran liegt, dass es inzwischen zahlreiche Formate dieser Art gibt. So feiert auch „Klassik, Pop et cetera“ im Deutschlandfunk in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Bestehen.

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