100. Todestag Paul Durand-Ruel :
Wegbereiter des Impressionismus

Von
Peter Kropmanns, Paris
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Familienfoto: Claire, Paul Louis und Flavie Durand-Ruel (von links) im Jahr 2015 vor einem von Renoir gemalten Porträt ihres Vorfahrens Paul Durand-Ruel im Philadelphia Museum of Art.
Familienfoto: Claire, Paul Louis und Flavie Durand-Ruel (von links) im Jahr 2015 vor einem von Renoir gemalten Porträt ihres Vorfahrens Paul Durand-Ruel im Philadelphia Museum of Art.Picture Alliance

Ein guter Galerist muss als verrückt gelten wollen: Paul Durand-Ruel setzte auf Impressionisten, als sie noch Außenseiter waren – und schrieb Kunstgeschichte.

Als Autoren wie Théodore Duret, Julius Meier-Graefe oder John Rewald die Geschichte des Impressionismus erzählten, brachten sie ihren Lesern nicht nur die Maler, sondern auch ihre Förderer näher: Protagonisten wie Paul-Marie Joseph Durand-Ruel. Seitdem weckt der Name dieses Galeristen Assoziationen mit einer regelrechten Saga des modernen Kunstmarkts, setzte er doch früh auf Künstler, für deren Werke viele nur Hohn und Spott übrig hatten: „Diese Leute sind verrückt, aber noch verrückter ist der Kunsthändler, der ihnen Bilder abkauft“, zitierte Claude Monet 1924 sich erinnern Reaktionen aus der Entstehungszeit des Impressionismus.

FAZ

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