SPD-Schau in Berlin : Que sera, sera?
Wie steht es um die Zukunft der SPD? Eine Gruppenschau in der Galerie Zwinger in Berlin beschäftigt sich mit dieser schwierigen Frage.
Es mag dieser Tage dringlichere Probleme in der deutschen Parteienlandschaft geben, indes: Der Buchtitel „Die Zukunft der SPD“ ist kein Alleinstellungsmerkmal für Studien der letzten Jahre und Jahrzehnte, die teils nurmehr antiquarisch zu haben sind – wie der Band eines Autors namens Günther Müller, erschienen 1968. Den Zustand der Publikation gibt ein Online-Anbieter als „leicht verkratzt und verschmutzt, wellig, lichtrandig“ an, „Ecken und Kanten leicht bestoßen; Sonstiges: keine Angabe“. Ähnlich ramponiert also wie die Verfasstheit des untersuchten Gegenstands, der SPD, gut fünfzig Jahre später. Ebenderen Aussichten widmet die alteingesessene West-Berliner Galerie Zwinger eine Gruppenschau, zu der Hans-Jürgen Hafner und Gunter Reski Werke von rund dreißig Künstlerinnen und Künstler versammeln: „Die Zukunft der SPD“.





