Exportverbot : Doch noch nicht „Feierabend“
Spanischer Staat erteilt Exportverbot für ein Gemälde von Sorolla.
In Madrid ist die Familie des spanischen Malers Joaquín Sorolla vor Gericht gezogen. Eines seiner Gemälde befindet sich im Privatbesitz von sieben Urenkeln Sorollas: „Fin de jornada“ (Feierabend) zeigt Fischer, die ihr Boot nach getaner Arbeit an Land ziehen. Entstanden ist das Ölbild im Jahr 1900, bei einem Aufenthalt in Jávea, in der Provinz Alicante. Ein Jahr später erwarb es Calixto Rodríguez für 10.000 Peseten, ein enger Freund Sorollas, der viele Werke von ihm kaufte und in zweiter Ehe María Lorente heiratete. Deren Neffe ehelichte Elena, Sorollas jüngste Tochter. Das Paar hatte sieben Kinder, die heutigen Urenkel. Das Bild blieb bis heute in der Familie und hängt in einer Madrider Wohnung.


