Österreicher Ergebnisse : Wiener Spitzen
Die österreichischen Auktionshäuser können mit dem ersten Halbjahr zufrieden sein. Im Dorotheum, im Kinsky und bei Hassfurther bewährten sich die Italiener und die einheimischen Künstler. Ganz vorne aber steht ein Uli.
Das Spitzenlos im ersten Halbjahr 2018 bei den Auktionen in Österreich lässt aufhorchen: Kein Alter Meister und auch kein Zeitgenosse führt die Parade der teuersten Werke an, sondern erstmals ein Objekt der Sparte Stammeskunst. Im Dorotheum wurden zwölf Stücke aus der hochkarätigen Kollektion des Sammlers Carlo Monzino angeboten, die allesamt zu vier- und fünfstelligen Summen Absatz fanden. Eine Überraschung bot jedoch das Toplos, der Monzino-Uli „Lembankakat Mbaru“, eine Holzskulptur von der Insel Neuirland in Papua-Neuguinea: Sie wurde von einem Bieter am Telefon von ihrem Rufpreis bei 150.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro hochgekämpft.





