Corona-Kunst in Deutschland : Was von der Seuche bleiben wird

Wie im Krieg: Schwäbisch Gmünd zeigt ein Kunstwerk von Marios Pergialis und Anthony Di Paola mit Abertausenden von Nägeln für ebenso viele Corona-Tote.
Es soll dies erklärtermaßen der letzte Beitrag zu Corona und dessen Auswirkungen auf Kunst und Kultur im alten Jahr sein. Nach verschiedensten Hervorbringungen wie einem gewitzt geschnitzten Christian Drosten als Seiffener Räuchermännchen für die rauchdesinfizierte Weihnachtstafel, einem berührungslos zu bedienenden Weihwasserspender des erfinderischen Pfarrers Johannes Trollmann in Titting im Landkreis Eichstätt für 12 000 coronagefeite Bekreuzigungen seiner Gläubigen sowie dem in den vergangenen Monaten entstandenen vier Meter hohen Denkmal der unbekannten „Laborantin“ aus Lindenholz mit feinsten riemenschneiderschen Korkenzieherlocken des Bildhauers Marc Fromm in der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in Halle sei der Blick nach Schwäbisch Gmünd gerichtet.





