Deutsche Nachkriegskunst :
Ein Abschiedsgruß vom Brandenburger Tor

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Nach 1945 war der Surrealismus Schnee von gestern. In der Kunst des geteilten Deutschland lebte er dennoch weiter. Eine Berliner Ausstellung folgt seinen Spuren – und zeigt, warum ostdeutsche Künstler dabei die Nase vorn hatten.

Man lernt viele neue Namen in dieser Ausstellung. Etwa den von Albert Ebert. 1956 malte er im Stil eines Chagall-Schülers sein „Heizers Geburtstagsständchen II“: eine Nachtszene mit Engeln, die trompetend vom Himmel herabstürzen, einem Orchester mit Tuba und Schellenbaum, einer geisterhaften Ehefrau samt Kindern und einem Gespenst mit Ulbrichtbart im Brennofen. Ebert war selbst Heizer, im Jahr der Entstehung des Bildes versorgte er die Öfen in der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, erst ein Stipendium der Ost-CDU ermöglichte ihm ein Leben als freier Maler in der DDR.

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