Film „Mein Sohn, der Soldat“ :
Ein Krieg, der nicht ihrer war

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Vaterliebe im Krieg: Omar Sy in „Mein Sohn, der Soldat“
Vaterliebe im Krieg: Omar Sy in „Mein Sohn, der Soldat“Marie-Clémence David

Wie entkommt man dem Wahnsinn des Ersten Weltkriegs? Omar Sy spielt in seinem neuen Film einen Vater, der seinem in Senegal zwangsrekrutierten Sohn auf die Schlachtfelder folgt.

Just an dem Tag, an dem „Tirailleurs“ Anfang des Jahres in die französischen Kinos kam, ließ eine Nachricht aufhorchen, die sich keine PR-Abteilung schöner hätte ausdenken können: Senegalesische Soldaten, ließ die französische Regierung wissen, die einst von der Armee rekrutiert worden waren, dürften nun dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren – ohne fürchten zu müssen, dadurch ihre Rentenansprüche zu verlieren. Diese wahnsinnig großzügige Regelung betraf nur rund zwanzig Männer, fast alle im Greisenalter. Aber auch Omar Sy, Hauptdarsteller und Ko-Produzent von „Tirailleurs“, freute sich über die Koinzidenz. „Was für ein Zufall!“, sagte er anlässlich der Vorstellung seines Films, der sozusagen von den Vätern dieser Männer erzählt. Denn auch sie haben während des Ersten Weltkrieges schon für Frankreich gekämpft.

FAZ

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