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Kino in der Pandemie : Film ohne Netz und Impfschein

Immer auf den Abstand achten: Dreharbeiten zu Mission Impossible in Rom. Bild: EPA

Am besten, die Masken stehen schon im Drehbuch: Wie in der Pandemie neue Werke für Bildschirm und Leinwand entstehen. Und warum Tom Cruise so wütend wurde.

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          Tom Cruise hat den Ruf, seinen Job sehr ernst zu nehmen. Das bestätigte unlängst ein Mitschnitt, der beim „Mission: Impossible“-Dreh in Großbritannien aufgenommen wurde. Der Schauspieler schnauzt in der Aufnahme das Filmteam an, nachdem zwei Mitarbeiter sich nicht an den Sicherheitsabstand gehalten hatten. Die Schutzmaßnahmen am Set bezeichnet er als „Goldstandard“, dem andere Hollywoodproduktionen gerade nacheifern.

          Maria Wiesner
          Redakteurin im Ressort „Gesellschaft & Stil“.

          Die Reaktion des Stars auf das Fehlverhalten der Angestellten ist verständlich, blickt man auf die vielen Unterbrechungen, die seine Produktion des siebten Teils der Actionfilmreihe im vergangenen Jahr hinnehmen musste. Im Februar 2020 waren die Dreharbeiten in Venedig in vollem Gange, als sie wegen der steigenden Infektionszahlen in Italien beendet werden mussten. Beim nächsten Drehversuch im Spätsommer musste man wenige Tage nach Beginn bereits wieder pausieren, da zwölf Mitarbeiter positive Testergebnisse erhalten hatten. Cruise droht in der Aufnahme seines Ausbruchs daher, jeden zu entlassen, der sich nicht an die Maßnahmen halte, und verweist darauf, wie viele Jobs an den Filmproduktionen hingen, die jeder Einzelne im Fall der Fahrlässigkeit aufs Spiel setze.

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