https://www.faz.net/-gqz-a8ci4

Kino in der Pandemie : Film ohne Netz und Impfschein

Immer auf den Abstand achten: Dreharbeiten zu Mission Impossible in Rom. Bild: EPA

Am besten, die Masken stehen schon im Drehbuch: Wie in der Pandemie neue Werke für Bildschirm und Leinwand entstehen. Und warum Tom Cruise so wütend wurde.

          3 Min.

          Tom Cruise hat den Ruf, seinen Job sehr ernst zu nehmen. Das bestätigte unlängst ein Mitschnitt, der beim „Mission: Impossible“-Dreh in Großbritannien aufgenommen wurde. Der Schauspieler schnauzt in der Aufnahme das Filmteam an, nachdem zwei Mitarbeiter sich nicht an den Sicherheitsabstand gehalten hatten. Die Schutzmaßnahmen am Set bezeichnet er als „Goldstandard“, dem andere Hollywoodproduktionen gerade nacheifern.

          Maria Wiesner
          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Die Reaktion des Stars auf das Fehlverhalten der Angestellten ist verständlich, blickt man auf die vielen Unterbrechungen, die seine Produktion des siebten Teils der Actionfilmreihe im vergangenen Jahr hinnehmen musste. Im Februar 2020 waren die Dreharbeiten in Venedig in vollem Gange, als sie wegen der steigenden Infektionszahlen in Italien beendet werden mussten. Beim nächsten Drehversuch im Spätsommer musste man wenige Tage nach Beginn bereits wieder pausieren, da zwölf Mitarbeiter positive Testergebnisse erhalten hatten. Cruise droht in der Aufnahme seines Ausbruchs daher, jeden zu entlassen, der sich nicht an die Maßnahmen halte, und verweist darauf, wie viele Jobs an den Filmproduktionen hingen, die jeder Einzelne im Fall der Fahrlässigkeit aufs Spiel setze.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Bei Immobiliengeschenken heißt es: Steuerfragen umfassend prüfen.

          Der Steuertipp : Die Nießbrauch-Falle

          Der Nießbrauch wird bei Immobilienschenkungen gern gewählt, um das Nutzungsrecht zu behalten. Dabei sollte man nie die Einkommensteuer übersehen.
          Günstig: Lichtriese an der Lumix GX8. Das TTArtisan 1:1,2/50mm.

          Zwei Objektive im Vergleich : Schön unscharf

          Kamera-Objektive aus China kosten mitunter nur 80 Euro statt 500, wenn man zum Vergleich ein bekanntes Markenprodukt heran zieht. Was bekommt man für 80 Euro?