FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Fall Khashoggi :
Was sagt man im Land der Täter?

Von
Joseph Croitoru
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Charmeoffensive: Mohammed bin Zayed Al Nahyan (rechts), Kronprinz von Abu Dhabi, bei einem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.
Charmeoffensive: Mohammed bin Zayed Al Nahyan (rechts), Kronprinz von Abu Dhabi, bei einem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.dpa

In Saudi-Arabien empört man sich weniger über den Khashoggi-Mord als vielmehr über dessen politische Instrumentalisierung. Die Gefängnisbehörde lenkt derweil mit einer Charmeoffensive ab.

Auch in Saudi-Arabien ist die Empörung über den Fall Jamal Khashoggi groß. Freilich ist sie dort eine doch etwas andere als in der westlichen Welt, wo man, wie spätestens die jüngste Parteinahme von Präsident Trump für das saudische Königshaus vor Augen geführt hat, in seiner Haltung zu dem Mordfall und den daraus zu ziehenden Konsequenzen durchaus gespalten ist. In dem konservativen Wüstenstaat nämlich wird, wie seit Wochen in Kommentaren der Regierungspresse zu lesen ist, die Position vertreten, dass die brutale Ermordung des regimekritischen Journalisten eine rein kriminelle Tat einiger weniger gewesen sei, die eigenmächtig gehandelt hätten und zur Rechenschaft gezogen werden müssten.

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