Zukunft des „Capa-Hauses“ : Genug erinnert

Streit um ein Symbol für den Bombenterror des Spanischen Bürgerkriegs: Darf ein neues Zentrum in dem zerstörten Haus, das Robert Capa 1936 in Madrider Arbeiterviertel Vallecas fotografierte, seinen Namen tragen?
Die Narben, die Bombensplitter und Schrapnell in der Backsteinfassade hinterlassen haben, sind notdürftig verputzt, die Fenster sind zugemauert. Das eingeschossige Gebäude an der Peironcely-Straße 10 im Madrider Arbeiterviertel Vallecas hat nicht nur den Spanischen Bürgerkrieg überlebt – es ist zu einem Symbol dafür geworden: Der ungarische Fotograf Robert Capa hat es unsterblich gemacht. Zwei Mädchen und ein Junge sitzen 1936 nach dem Bombardement vor dem Haus am Straßenrand, eine junge Frau steht in der Türe. Das Foto erschien in der „New York Times“, der „Berliner Illustrierten Zeitung“, in Chile und in China.


