FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Münchner Theater gegen die CSU :
Wes Brot ich ess, des Stück ich spiel?

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Kammerspiel-Intendant Matthias Lilienthal bei einer Protestaktion vor der CSU-Zentrale in München.
Kammerspiel-Intendant Matthias Lilienthal bei einer Protestaktion vor der CSU-Zentrale in München.SZ Photo

Die Münchner Theater haben einen neuen Gegner: die CSU. Ein vergessen geglaubtes Neutralitätsgebot wird seit Wochen debattiert – doch einer der Intendanten hat nicht mehr viel zu verlieren.

Von Sommerpause ist an den Münchner Theatern dieses Jahr nicht viel zu spüren. Die Abwesenheitsnachrichten sind eingerichtet, aber viele Theaterleute haben anderes im Kopf als Ferien. Die Münchner Bühnen haben wieder einen Gegner, an dem sie sich reiben können. Sie wappnen sich für die Endphase des Wahlkampfs – und weitere sprachliche Grenzüberschreitungen der CSU. „Ich werde an dem Thema dranbleiben“, lässt Matthias Lilienthal, Chef der Kammerspiele, aus dem Urlaub wissen.

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