Plan fürs Münchner Konzerthaus :
Jetzt muss abgespeckt werden

Hannes Hintermeier
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So sollte es mal aussehen, aber weiß, was daraus wird? Computerdarstellung des Münchner Konzerthauses von Cukrowicz Nachbaur Architekten
So sollte es mal aussehen, aber weiß, was daraus wird? Computerdarstellung des Münchner Konzerthauses von Cukrowicz Nachbaur Architektendpa

Die neue bayerische Landesregierung bekennt sich im Koalitionsvertrag zum Bau des Konzerthauses im Münchner Werksviertel. Schnell soll es gebaut werden und – viel weniger Geld kosten.

Es gehe um „eine Pause zum Denken, nicht vom Denken“. So hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder am 26. März 2022 in einem Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ die Nachricht verpackt. Die als „Denkpause“ geläufig gewordene Ansage versetzte die Zukunft des geplanten Konzerthauses in einen Schwebezustand. Begründung: Wir lebten „in einer Zeit mit vielen Sorgen“. Söder nannte den Ukrainekrieg, Energie- und Klimafragen, Corona. Heute ist noch ein Krieg dazugekommen, Energie- und Klimafragen sind anhängig, Corona dito. Woraus man ableiten könnte, Kulturpolitik müsse stets gegen Widerstände gemacht werden, als Verpflichtung auf eine Zukunft, die wir nicht kennen.

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