FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);„Chopins Männer“ :
Wird Polen einen schwulen Chopin ertragen?

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Chopin-Denkmal im Łazienki-Park in Warschau
Chopin-Denkmal im Łazienki-Park in WarschauJan Brachmann

Moritz Weber zeigt, dass Frédéric Chopins sexuelle Identität jahrzehntelang verfälscht wurde. Man sagt ihm bis heute Affären mit Frauen nach. Doch Belege gibt es nur für seine Liebe zu Männern.

Die Briefe des achtzehn- bis zwanzigjährigen Komponisten Frédéric Chopin an den zwei Jahre älteren Gutsbesitzer Tytus Woyciechowski sind auf der Website des Nationalen Chopin-Instituts in Warschau für jedermann einsehbar. Man kann sie im polnischen Original lesen und leicht übersetzen lassen. Wer sie unvoreingenommen studiert, wird zu dem Schluss kommen: Das sind lustige, zärtliche, umstandslose Liebesbriefe von Mann zu Mann.

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