Erbe der Nachkriegszeit : Hitler kam nur bis Niederrad

Der Journalist Sebastian Moll hält in einem Memoir Gericht über seinen Vater. Und er sinniert über den Umgang der Stadt Frankfurt mit dem baulichen Erbe der Nachkriegszeit. Doch Fehler schaden seiner Glaubwürdigkeit.
Mit den Details der Frankfurter Stadtgeschichte hat es Sebastian Moll nicht so. Es gab hier, anders als von ihm behauptet, nie eine amerikanische Botschaft, sondern immer nur ein Generalkonsulat; der erste Spatenstich für die Reichsautobahn durch Hitler fand nicht am Rebstockgelände statt, sondern am Mainufer in Niederrad. Und es war der Architekt Eugen Blanck und nicht Herbert Boehm, der maßgeblich am Entwurf für den Wiederaufbau der Paulskirche nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt war.
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