Muse als Künstlerin :
Stepptanzprotest auf dem Cafétisch

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Ein Reality-Star in surrealistischen Zeiten: Mark Braude beschreibt das Leben der Kiki de Montparnasse und präsentiert sie als souveräne Künstlerin.

Wenn man heute von einer Frau hört, die aus ihrem Leben ein öffentliches Kunstwerk macht, denkt man schnell an eine der vielen Influencerinnen. Doch solche Lebensentwürfe gab es schon lange vor dem Internet. So jedenfalls argumentiert der kanadischen Autor Mark Braude in seiner Biographie „Kiki Man Ray“, in der er Leben und Wirken der Malermuse, Sängerin und Schauspielerin Kiki de Montparnasse erzählt: „Kiki war ein Reality-Star in surrealistischen Zeiten. Sie hat die Ära nicht beherrscht. Sie hat nach einem ihr genehmen Zeitplan eine eigene Ära erschaffen.“

FAZ

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