Al Pacinos Memoiren : Er schrie Shakespeares Verse in die New Yorker Nacht

Die Qualität der Drehbücher war für ihn entscheidend, doch mit Geld wusste er leider nicht umzugehen: Der Schauspieler Al Pacino blickt zurück auf seine Rollen und Filme.
Wenn Prominente ihre Biographien veröffentlichen, erhoffen sich Fans ausführliche Details des der Öffentlichkeit sonst verschlossenen Privatlebens. Dass man diesem Erwartungsdruck nicht nachgeben muss, beweist Al Pacino mit seinen Memoiren. Der Schauspieler stellt seine Meinung zum Thema anhand einer Anekdote klar: Ob er sein Publikum eigentlich nicht möge, fragte eine junge Frau den medienscheuen Star nach der Aufführung eines Theaterstücks. „Ich sagte der Frau, es falle mir schwer, die mediale Aufmerksamkeit zu akzeptieren“, erinnert sich Pacino. Die Szene beschreibt er etwa in der Mitte des Buches, sie scheint der Schlüssel zum Verständnis seiner Person zu sein. Denn er schiebt gleich hinterher: „Als jemand, der schüchtern ist, mochte ich die Aufmerksamkeit der Medien nicht, und ganz sicher mochte ich keine Paparazzi, die sich in mein Leben einmischten.“


