Krimi „Wilde Häuser“ : Herauskatapultiert aus dem eigenen Kopf

Alle wollen hier weg: Der irische Autor Colin Barrett schaut in seinem Debütroman „Wilde Häuser“ auf das Milieu drogendealender Kleinkrimineller in der Provinz.
Wer im County Mayo, im provinziellen Westen Irlands, aufwächst, will weg. Und wer es nicht schafft, für Ausbildung oder Studium nach Dublin zu ziehen, betreibt seine Realitätsflucht eben mithilfe diverser Substanzen, die es selbst in der Provinz zu erwerben gibt. Das zumindest ist der Alltag, in dem die Leute um Dev in Colin Barretts „Wilde Häuser“ leben. Der junge Mann, so wird gleich auf den ersten Seiten klar, bildet hier eine Ausnahme:
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