Neuer „Lucky Luke“-Band : Deutsche Sitten im Wilden Westen

Im neuen Band der „Lucky Luke“-Serie, dem 102. Album mit dem einsamen Cowboy seit 1947, wird des deutschen Erbes im Wilden Westen gedacht. Zu nennen sind da vor allem Bier, aber auch Disziplin und Sozialismus.
Am vergangenen Freitag hat Lucky Luke ein hübsches Sümmchen eingespielt: Für insgesamt 2,15 Millionen Euro wurden beim Auktionshaus Christie's in Paris fünfunddreißig Originalseiten der Comicserie versteigert, alle gezeichnet vom Erfinder der Figur, Maurice de Bevere, der unter dem amerikanisierten Künstlernamen Morris gezeichnet hat. Für eine solche Summe müsste die alte Ma Dalton ganz schön lange Revolverfutterale stricken, Rantanplan viele reiche Erbschaften machen oder der Titelheld auf lohnendere Kopfgeldprämien ausgehen, als sie gemeinhin für Billy The Kid, Joss Jamon oder gar die Daltons ausgesetzt werden.





