S. Fischer und Monika Maron :
Mainstream ohne Ufer

Jürgen Kaube
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„Streitbar, klug und künstlerisch anspruchsvoll“ nannte Siv Bublitz, Verlegerische Geschäftsführerin bei S. Fischer, noch ihren jüngsten Roman: Monika Maron, aufgenommen im März 2009 in Mainz.
„Streitbar, klug und künstlerisch anspruchsvoll“ nannte Siv Bublitz, Verlegerische Geschäftsführerin bei S. Fischer, noch ihren jüngsten Roman: Monika Maron, aufgenommen im März 2009 in Mainz.Picture-Alliance

Der Verlag S. Fischer trennt sich von seiner Autorin Monika Maron und will uns weismachen, gegen ihre Bücher und Ansichten habe er gar nichts: über eine unsouveräne und vielleicht auch unehrliche Entscheidung.

Der Verlag S. Fischer hat seiner Autorin Monika Maron den Stuhl vor die Tür gesetzt. Seit 1981 hatte sie dort alle ihre Bücher publiziert, neunzehn an der Zahl, als erstes 1981 den Roman „Flugasche“, der in der DDR verboten worden war, zuvor als Fortsetzungsroman in diesem Feuilleton erschien und bei Fischer allein im Taschenbuch einundzwanzig Auflagen erlebt hat.

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