FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Autor Aleksandar Tišma :
Die jugoslawische Vaterfigur

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Novi Sad
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In Deutschland war er besonders beliebt: Aleksandar Tišma, aufgenommen 2002 in BerlinPicture-Alliance

Ein Besuch im Territorium des Aleksandar Tišma: Vom Nachleben eines großen europäischen Erzählers und seinem schwierigen Verhältnis zu den Deutschen, bei denen er besonders beliebt war.

Das Büro- und Geschäftshaus in der Modene-Straße, Nummer 1, ist gesichtslos, aber es liegt schön, in einer belebten Gegend mit Fußgängerzone, Cafés und Restaurants, nahe dem Dunawski-Park, der größten Grünfläche im Zentrum von Novi Sad. Draußen am Gebäude ist eine bronzene Plakette mit einem Porträtrelief angebracht, das an Papst Johannes Paul II. erinnert. „Aleksandar Tišma“, steht da, „Schriftsteller (1924–2003).“ Und darunter in englischer Sprache: „Dies ist das Haus, in dem er von 1969 bis 2003 lebte.“

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