Wie Hunde uns manipulieren :
Der treue Blick beeinflusst den Menschen subtil

Von
Christina Hucklenbroich
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Links neutral, rechts mit „Hundeblick“: der Hund der Studienautorin Juliane Kaminski
Links neutral, rechts mit „Hundeblick“: der Hund der Studienautorin Juliane KaminskiJuliane Kaminski

Zeigen Hunde häufig den „treuen Blick“, werden sie schneller aus dem Tierheim geholt - das beweist nun eine Studie deutscher und britischer Verhaltensbiologen.

Dass Hunde mit Kindchenschema beim Menschen besonders beliebt sind, verrät ein Blick in die Welpenstatistik des deutschen Rassehundezuchtverbands: Seit Jahren rangieren kulleräugige und kurzschnäuzige Rassen dort weit oben, etwa Möpse und Französische Bulldoggen. Welpen dieser Rassen werden in besonders großer Zahl gezüchtet, sie finden zuverlässig Abnehmer. Und auch wissenschaftlich ist abgesichert, dass eine derart niedliche Gesichtsform auf Menschen besonders reizvoll wirkt: „Man weiß schon länger, dass Menschen Hunde mit größeren Augen vorziehen“, sagt die Verhaltensbiologin Juliane Kaminski von der University of Portsmouth in Großbritannien, die nun im Fachmagazin „Plos One“ zeigen konnte, dass kindliche Gesichtsproportionen nicht das einzige Merkmal sind, das Hunden beim Menschen Vorteile verschafft (doi:10.1371/journal.pone.0082686).

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