Umzug in eigene vier Wände : Weniger Mieter kaufen Eigenheim

Vor allem junge Menschen sind mit ihrer Wohnsituation unzufrieden. In den Städten geht der Anteil der Hauskäufer jetzt zurück. Das hat mehrere Gründe.
Angesichts der steigenden Mieten wünschen sich viele Menschen nichts sehnlicher als den Umzug in die eigenen vier Wände. Doch die zuletzt noch stärker gestiegenen Immobilienpreise machen das zunehmend schwerer. Im Jahr 2016 kauften weniger als 600.000 Haushalte ihre erste Immobilie. Drei Jahre zuvor waren es noch knapp 800.000. Vor allem in den Städten geht der Anteil der Käufer zurück, nur knapp 1,2 Prozent der Haushalte haben dort 2016 zum ersten Mal Wohneigentum gekauft. Auf dem Land stieg der Anteil dagegen wieder geringfügig, auf 1,8 Prozent. Dies geht aus einer Analyse hervor, die das IW Köln am Dienstag veröffentlicht hat.





