Offshore-Windanlagen : Wo die Riesenräder rosten

Der Bau von Windanlagen vor der deutschen Küste kommt nur schleppend voran. Viele Turbinen und Stahlfundamente müssen erstmal auf Halde gelegt werden. Das ist bitter für die Energiewende - und teuer für die Unternehmen.
Knatternd frisst sich der Schraubendreher in das Stahlgetriebe. Im Bremerhavener Werk des Windradbauers Repower Systems hocken Männer in blauen Latzhosen auf meterhohen Antriebswellen und drehen Bolzen in Rotorlager. Gelbe Kräne - hoch wie die ägyptische Sphinx - rollen über Stahlträger und wuchten hydraulische Bremsbacken in Turbinengehäuse. Es riecht nach trockenem Staub. Norbert Giese muss beiseite treten, damit ein Gabelstapler ihm nicht über seine Stahlkappenschuhe fährt.





