Hans Scharpf im Gespräch : Im Schuldenstreik

Hans Scharpf, Wirtschaftsanwalt in Frankfurt, war vor eineinhalb Jahren, als die Occupy-Bewegung nach Frankfurt schwappte, ein Vorzeigeaktivist. Jetzt führt er seinen eigenen Feldzug.
Von wegen, mittwochs ruhen sich die Anwälte aus. Es ist später Nachmittag; in der Kanzlei am Fuße des Commerzbank-Hochhauses in Frankfurt geht Hans Scharpf mit seiner Assistentin noch die Termine für den nächsten Tag durch, einen Schriftsatz will er schnell noch zu Ende diktieren, das eine, dann das andere Telefonat muss er noch führen. Dann hat er Zeit für das Interview über Occupy und seine Folgen und weshalb er keine Schuldzinsen mehr zahlt. Viel Zeit. „Denn das ist mir wichtig.“
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