Cottbus : Mann fährt mit Geländewagen in Menschengruppe

In Cottbus ist am Freitag ein Mann mit einem Geländewagen in eine Menschengruppe gefahren und anschließend geflüchtet – er soll zuvor mit rechten Parolen aufgefallen sein. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.
Ein Mann ist in Cottbus mit einem Geländewagen in eine Gruppe von etwa zehn Menschen auf einem Fußweg gefahren. Ob es sich bei dem Vorfall am Freitagabend um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelte, konnte die Polizei am Samstag noch nicht sagen. In einer Pressemeldung teilte die Polizei mit, der Fahrer des Geländewagens sei mit dem Fahrzeug in unbekannte Richtung geflohen. Ein Versuch von Zeugen, den Mann festzuhalten, misslang.
Bei dem Vorfall wurden zwei Personen verletzt. Ein 31 Jahre alter Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, er war laut Polizei aber nicht in Lebensgefahr. Ein 21 Jahre alter Mann, der am Bein verletzt wurde, verweigerte die Behandlung und wollte bei Bedarf selbst zum Arzt gehen. Die Polizei sicherte Spuren.
Am Samstagnachmittag meldete sich ein Tatverdächtiger bei der Polizei. Die Ermittlungen zum konkreten Tathergang sowie zu einer möglichen Motivation dauerten gegenwärtig aber noch an, teilte die Polizei mit. Der 25 Jahre alte Mann soll zuvor am Freitagnachmittag mit einem Alkoholwert von 1,17 Promille an der Puschkinpromenade Polizisten beleidigt und rechtsgerichtete Parolen gerufen hatte.
Ermittlungen ergaben, dass es in der Umgebung vor dem Vorfall eine Prügelei gegeben haben soll. Ob zwischen den Ereignissen ein Zusammenhang besteht, wurde noch geprüft.





