Hans Riebsamen

(rieb.)

Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung

F.A.Z.

kam am 27. Februar 1954 in Zell am Andelsbach/Linzgau zur Welt. Er besuchte das humanistische Gymnasium in Sigmaringen/Hohenzollern und studierte von 1972 bis 1974 in Freiburg sowie von 1974 bis 1978 in Frankfurt Geschichte und Germanistik. Nach einem Referendariat an einem Frankfurter Gymnasium arbeitete er als Deutschlehrer. Von 1983 bis 1985 war er bei der staatlichen Landesbildstelle Hessen als Bildungsreferent beschäftigt. Weil die Mühlen dieser Behörde ihm zu langsam mahlten, entschloss er sich zu einem Berufswechsel und lernte am Journalistischen Seminar in Mainz das journalistische Handwerk. Zunächst zwei Jahre freier Autor, seit 1989 Redakteur in der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo er vor allem Reportagen und Hintergrundgeschichten schrieb. Bei der 1990 erstmals erschienenen regionalen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung schrieb und plante er von der ersten Ausgabe an mit, von 2000 bis Herbst 2001 war er deren stellvertretender Leiter. Mit der Gründung der überregionalen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im September 2001 wechselte er in die politische Redaktion. 2003 kehrte er in die Redaktion der Rhein-Main-Zeitung zurück. 2020 schied er mit 66 Jahren aus der Redaktion aus, arbeitet aber als freier Mitarbeiter weiter für die Zeitung.

Alle Beiträge von Hans Riebsamen

  • Wider der inflationären Solidarität: „Titanic“-Chefredakteur Tim Wolff.

    Satirezeitschrift „Titanic“:
    Es lebe der Witz!

    Die Satiriker vom Frankfurter Magazin „Titanic“ wollen sich von niemanden beeindrucken lassen. Auch nicht von humorlosen Gotteskriegern. Ideen für das nächste Heft mit Schwerpunkt „Charlie Hebdo“ gibt es schon.

    Hans Riebsamen
  • Auf Kurs: Die Straßenbahnlinie 17 rollt im Zehn-Minuten-Takt vom Rebstockbad bis Neu-Isenburg und zurück.

    Kommentar:
    Der Preis der Erfolge

    Der Ausbau der Straßenbahnnetzes in der Metropolregion Frankfurt bis hin nach Neu-Isenburg ist sinnvoll. Doch der Schuldenberg der Verkehrsgesellschaft wächst - das birgt Risiken für den öffentlichen Nahverkehr.

    Ein Kommentar von Hans Riebsamen
  • Nur zur Eröffnung historisch: Vom Montag an verkehren auf der verlängerten Linie 17 ausschließlich Wagen der neuen Generation.

    Tramlinie 17:
    Endlich ist die Lücke geschlossen

    Von Neu-Isenburg zu Frankfurts Hauptbahnhof in 14 Minuten: Die neugestaltete Tramlinie 17 macht’s möglich. Seit Samstag fährt sie auf einer neuen Trasse entlang der Stresemannallee.

    Hans Riebsamen
  • Bewahrt: Das Frankfurter Stadtarchiv schützt seit Jahrhunderten die Goldene Bulle von 1356

    Kommentar:
    Das Gedächtnis bewahren

    In Frankfurt weiß man seit alter Zeit, dass das Archivieren von Verträgen, Verwaltungsvorgängen und Beschlüssen keinen Luxus darstellt. Andere Kommunen aber vernachlässigen ihr Archiv - und damit ihr Gedächtnis.

    Ein Kommentar von Hans Riebsamen
  • Gastdirigent: Klaus Albert Bauer leitet das Orchester des Abends.

    Alte Oper Frankfurt:
    Bürger für Kultur

    Sie ließen es richtig krachen und allen hat das gefallen: In der Alten Oper in Frankfurt feierten deren Freunde und Förderer das dreißigjährige Bestehen ihres Kreises.

    Hans Riebsamen, Frankfurt
  • Gehen zusammen: Dieter Graumann (links) und Salomon Korn verlassen den Zentralrat der Juden. Hier sind sie in der Frankfurter Westendsynagoge zu sehen.

    Jüdische Gemeinde Frankfurt:
    Weiter ein Vorbild

    Die Jüdische Gemeinde Frankfurt sei eine Vorbild-Gemeinde par excellence. Doch mit dem Ausscheiden Dieter Graumanns und Salomon Korns aus dem Zentralrat der Juden verliert sie ihre bisherige personelle Führung.

    Hans Riebsamen, Frankfurt
  • Mehr Verantwortung: der neu gewählte Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster

    Zentralrat der Juden:
    Der neue Präsident ist ein Mann der Pflicht

    Josef Schuster wäre lieber im Hintergrund geblieben. Nun aber führt der Internist, dessen Familie seit 450 Jahren in Deutschland lebt, den Zentralrat der Juden. Frische und Fröhlichkeit will er verbreiten. Doch er rechnet auch mit Krisen.

    Hans Riebsamen, Frankfurt
  • Öffentlich zugängliche Kunst: Besucher bei der Nacht der Museen im Frankfurter Städel

    Kommentar:
    Der öffentliche Zugang zählt

    Der Vorschlag, „entartete Kunst“ an das Museum zurückzugeben, dem sie entwendet wurde, würde einen riesigen Ringtausch nötig machen. Dabei kommt es nicht darauf an, in welchem Haus ein Werk zu sehen ist.

    Ein Kommentar von Hans Riebsamen
  • Die Orte, die im Roman vorkommen, werden auch vom Autor aufgesucht: Jan Seghers vor dem Cafè Mozart an der Frankfurter Töngesgasse.

    Neuer Krimi von Seghers:
    Spur in die Staatskanzlei

    Roland Koch und das politische Personal Hessens geistern durch den neuen Krimi von Jan Seghers. Am Dienstag stellt der Autor „Die Sterntaler-Verschwörung“ in Frankfurt vor.

    Hans Riebsamen
  • Bühnenpräsenz: Konstantin Wecker in der Alten Oper vor zwei Jahren.

    Konstantin Wecker:
    Barde der Wut und der Zärtlichkeit

    In die Schlagzeilen ist Konstantin Wecker durch seine Kokain-sucht gekommen. Doch diesen Tiefpunkt hat der Liedermacher hinter sich gelassen. In der Alten Oper wird er von seinen Fans gefeiert.

    Hans Riebsamen, Frankfurt
  • Abgehoben: Ein bisschen irre muss man sein für diesen Beruf.

    Zirkus-Motorradfahrer:
    Gefährlicher als Formel 1

    Dem verunglückten Motorradspringer vom Zirkus Flic Flac geht es wieder besser. Er und seine Kollegen riskieren mit ihren tollkühnen Nummern ihr Leben – Abend für Abend.

    Hans Riebsamen, Frankfurt
  • Ein jüdischer Patient: Der Komödiant Oliver Polak hat seine Depression zum Thema seines Buches gemacht.

    Lesung mit Oliver Polak:
    Der jüdische Patient

    Er macht Witze über den Holocaust und vergleicht seine Teenagerzeit mit der Intifada: Der jüdische Komödiant Oliver Polak provoziert gern mit Sätzen wie „Ein Jude darf das“. In Frankfurt las er aus seinem Buch.

    Hans Riebsamen
  • Muss künftig mit dem gleichen Bundesschuss auskommen wie zuletzt: RMV

    Kommentar:
    Schlag für den Nahverkehr

    Obwohl der regionale Schienenverkehr Steigerungen verbuchen kann wie kein anderes Verkehrsmittel und obwohl er Millionen Pendler täglich zur Arbeit bringt, versetzt ihm die Bundesregierung einen schweren Schlag.

    Ein Kommentar von Hans Riebsamen
  • ET430: Frankfurts S-Bahnen wurden durch neuere Modelle ersetzt.

    Neue S-Bahnen:
    Mit dem ET430 durch Frankfurt

    Das Frankfurter S-Bahn-Netz hat 91 neue Züge bekommen: Der ET430 ist schnell, bequem und ein Meister des Energiesparens. Seit Sonntag sind die alten Bahnen nicht mehr unterwegs.

    Hans Riebsamen