Standardprodukt aus Brüssel? : EU-Kommission will Binnenmarkt für Altersvorsorge schaffen

Mit einem einheitlichen Standardprodukt für Altersvorsorge will die EU den Durchbruch erreichen. Die Crux: die Gesetze der Mitgliedstaaten unter einen Hut zu bekommen – Experten zweifeln an der Umsetzbarkeit.
Setzt die EU-Kommission zum großen Wurf an und entwickelt 25 Jahre nach Schaffung des gemeinsamen Binnenmarkts auch einen gesamteuropäischen Markt für Altersvorsorge? Geht es nach der Brüsseler Behörde und ihrem Verordnungsentwurf für ein europaweites privates Altersvorsorgeprodukt (PEPP nach den englischen Anfangsbuchstaben), soll es zumindest eine größere Auswahl für Verbraucher und eine bessere Harmonisierung geben. Inzwischen sind auch das Europa-Parlament und die nationalen Regierungen in den Trilog-Prozess eingebunden. Doch in den Lobbygruppen und Verbraucherschutzverbänden ist noch deutliche Skepsis zu vernehmen – durchaus auch an dem grundsätzlichen Ziel eines gemeinsamen Marktes oder standardisierten Produkts für Altersvorsorge.
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