Feststoffbatterie : Neuer Hoffnungsträger für die E-Moblität?

Leicht, sicher, günstig und leistungsfähig – die Anforderungen an zukunftsfähige Akkus sind vielfältig. Batterieforscher setzen verstärkt auf den Feststoffakku.
Der Elektroantrieb wird den Verbrennungsmotor über kurz oder lang ablösen, das ist – zumindest auf politischer Ebene – beschlossene Sache. Schon von 2035 an könnte es ein europaweites Neuzulassungsverbot für Benzin- und Dieselfahrzeuge geben. Doch ob sich der Elektromotor im Straßenverkehr tatsächlich so schnell durchsetzt, wie es sich Politiker und Energieexperten wünschen, ist fraglich. Denn mehrere Umstände halten viele Autofahrer noch vom Umstieg auf batteriebetriebene PKWs ab. Da wären die im Vergleich zu einem Verbrenner geringen Reichweiten von im Schnitt 350 Kilometern und die nach wie vor zu langen Ladezeiten. Ein weiterer Hinderungsgrund dürften neben dem derzeit hohen Preis der Akkus, auch Sicherheitsbedenken sein. Denn noch immer kommt es vor, dass Lithium-Ionen-Batterien brennen oder gar explodieren. Zudem kann der flüssige Elektrolyt bei einem Unfall auslaufen und sich entzünden. Nachteile, die man hofft, mit einer neuen Generation von Lithiumbatterien ausräumen zu können.





