Beatmungsgeräte : Intensivmedizin Marke Eigenbau

Ingenieure, Forscher und Autobauer sind dabei, improvisierte Beatmungsgeräte für Corona-Patienten herzustellen. Aber es gibt einige Hürden bei der Fertigung.
Wäre man abergläubisch, könnte man das Datum, an dem diese Geschichte beginnt, als schlechtes Omen auffassen. Es war Freitag, der 13. März 2020, als Enrique Castro-Camus in das Büro von Martin Koch an der Universität in Marburg ging. Der mexikanische Gastwissenschaftler schlug seinem Chef vor, improvisierte Beatmungsgeräte zu entwickeln und deren Pläne zu veröffentlichen. Auf diese Weise könnte man den in der Pandemie überlasteten Intensivstationen helfen. Koch willigte ein und stellte am nächsten Montag ein Team zusammen.





