Psychische Folgen der Pandemie : Depressionen und Ängste nehmen zu

Die Pandemie belastet die Psyche der Menschen. Forscher und Ärzte mühen sich, das Ausmaß der seelischen Folgen zu erfassen und Betroffenen zu helfen. Nun droht ein neuer Lockdown – das verschlimmert die Lage.
Es wird wohl wieder so ein Winter. Todeszahlen und Corona-Inzidenzen dominieren erneut die Schlagzeilen, Politiker drängen zu Kontaktbeschränkungen – der nächste Lockdown steht ins Haus. Es schwindet das Bisschen im Sommer gewonnene Zuversicht. Angst macht sich breit, sich anzustecken, vor der ungewissen Zukunft – und der Einsamkeit. Jedem ist klar: Das bald zweijährige Auf und Ab strapaziert die Nerven. Doch wie genau wirkt sich die Pandemie auf unsere Psyche aus? Seelische Schmerzen sind schwieriger zu messen als Infektionszahlen. Besonders in der gewöhnlichen Bevölkerung, wenn sich die Menschen nicht in psychiatrischen Kliniken behandeln ließen oder bei ihrer Krankenkasse wegen Depressionen krankgemeldet haben. Um die psychischen Folgen der Pandemie zu ermitteln, wählen Forscher ganz unterschiedliche Wege.
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