Streit um Ökumene :
Die Kardinalskritik am gemeinsamen Abendmahl überzeugt nicht

Von
Volker Leppin
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Ein Bischof bricht eine Hostie (Symbolbild).
Ein Bischof bricht eine Hostie (Symbolbild).dpa

Die gegenseitige Einladung zum Herrenmahl durch Katholiken und Evangelische ist ökumenisch unbedenklich: Eine gemeinsame Feier erlaubt mentale Fußnoten.

Seit vergangener Woche wird nun auch in der breiten Öffentlichkeit über „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ diskutiert, jenes Votum des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK), das für eine gegenseitige Einladung zum Herrenmahl durch Katholiken und Evangelische plädiert. Die Aufmerksamkeit hat wohl auch damit zu tun, dass in der allerletzten Arbeitsphase mit Georg Bätzing ein prominenter Kirchenvertreter als katholischer Ko-Vorsitzender zu der etwa dreißigköpfigen Arbeitsgruppe hinzugestoßen ist, der den zuvor zehn Jahre lang erarbeiteten Text jetzt mit vertritt.

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