X-Wettbewerber : Der große Test für Bluesky steht noch aus

Die Onlineplattform Bluesky gewinnt inmitten ständiger Kontroversen um Elon Musk, den Eigentümer von X, rasant Nutzer. Jetzt muss sie zeigen, ob sich die derzeitige Begeisterung auch verstetigen lässt.
Hat jemand einen Code für mich?“ Wer derzeit auf der Onlineplattform X (ehemals Twitter) unterwegs ist, sieht kaum einen Satz öfter. In Deutschland gab es in den vergangenen Tagen eine regelrechte Welle an Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern, die ein Konto beim X-Konkurrenten Bluesky eröffneten. Hierzulande ist nun ein ähnlicher Rummel um den Dienst ausgebrochen, wie er im Frühjahr schon in den USA zu beobachten war. Bluesky ist noch in der Testphase, und um sich anzumelden, braucht es einen Einladungscode von anderen Nutzern oder auch vom Unternehmen, das eine Warteliste führt. Die Codes sind derzeit heiß begehrt und werden sogar auf Ebay gehandelt. Auf der jungen Plattform ist jetzt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm genauso zu finden wie der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow oder die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang. Auch das Auswärtige Amt, das Bundeswirtschafts- und das Umweltministerium haben ein Konto erstellt.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





