Zukunft des Medienkonzerns : Der mächtige Kallen und die zurückhaltenden Burda-Kinder

Bunte, Superillu, Focus: Burda ist bekannt für seine bunten Blätter. Doch über den künftigen Erfolg wird das profitable Digitalgeschäft entscheiden, bei dem es längst nicht mehr nur um „lausige Pennys“ geht.
Als Paul-Bernhard Kallen vor einem Vierteljahrhundert zu Burda stieß, war das Münchner Familienunternehmen ein nationaler Zeitschriftenverlag mit Friseurtiteln wie Bunte, Focus oder Freundin. Der Einstieg des damaligen McKinsey-Beraters fiel in die wilden Anfangsjahre des Internetbooms, als viele Verleger glaubten, der Onlinejournalismus lasse sich allein durch Werbung finanzieren. Diesen Trugschluss fasste Verlagseigentümer Hubert Burda einmal in dem Spruch zusammen, dass im Netz „nur lausige Pennys“ zu verdienen seien, während allein Google ein wirklich lukratives Geschäftsmodell durchgesetzt habe.
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