Wirtschaftspolitik : Mut zur Zerstörung

Der Staat braucht in dieser Krise Mut, schöpferische Zerstörung zuzulassen. So tragisch das auch für jeden einzelnen Betroffenen ist.
Der italienische Philosoph Antonio Gramsci hat Krisen als „Interregnum“ bezeichnet – als eine Zwischenherrschaft also, in der alte Gewissheiten stürben, das Neue aber noch nicht geboren werden könne. Gramsci, der die Kommunistische Partei in Italien gegründet hat und 1937 gestorben ist, hat ganz sicher nicht an Corona, Konjunkturprogramme und Kreditschirme gedacht, als er diese Gedanken formulierte. Dennoch beschreiben seine Sätze sehr passend die epochalen Herausforderungen dieser Wirtschaftskrise.






