KI und Arbeitsplätze : „KI zwingt uns, unsere Menschlichkeit wiederzuentdecken“

Micha Kaufman hat die Beschäftigten seines Unternehmens Fiverr mit einer drastischen Warnung vor den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Arbeitsplätze aufgeschreckt. KI könne für bisherige Überflieger ein böses Erwachen bedeuten.
Fiverr ist eine Plattform zur Vermittlung von Freiberuflern aus verschiedenen Feldern, von Programmierern über Produktdesigner und Architekten bis zu Übersetzern und Komponisten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Tel Aviv und weitere Standorte in Städten wie New York und Berlin. Micha Kaufman hat es 2010 gegründet und führt es bis heute. Vor wenigen Monaten schrieb er eine Nachricht an seine Mitarbeiter, die weit über Fiverr hinaus für Aufsehen sorgte und seither in der Debatte um Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt oft zitiert wurde. Er warnte seine Kollegen, KI könnte ihre Arbeitsplätze innerhalb kurzer Zeit überflüssig machen, und er appellierte an sie, sich an eine „neue Realität“ anzupassen. „Wer arbeitet, als ob es noch 2024 wäre, macht es falsch.“
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