Zweistelliger Millionengewinn : Die Bank zweier Fürsten

Ingo Mandt wechselte aus dem Aufsichtsrat auf den Vorstandsvorsitz, um die Castell-Bank zu sanieren. Nun lässt er den eigentlich als Vorstandschef Geholten nicht ans Ruder.
Ingo Mandt hat im Kreditgeschäft schon so viel gesehen, dass man den Finanz- und Risikofachmann mit Fug und Recht als Bankveteran bezeichnen kann. Fast 20 Jahre arbeitete Mandt für die heute zur französischen Oddo-Gruppe gehörende Frankfurter BHF-Bank, davon die letzten fünf Jahre bis Juli 2009 im Vorstand. Kurze Zeit später wurde die einst hoch angesehene BHF-Bank an das heute längst untergegangene Bankhaus Sal. Oppenheim verkauft. Mandt heuerte kurz zuvor in Stuttgart an, dort war er in der Finanzkrise sieben Jahre als rechte Hand des Chefsanierers Hans-Jörg Vetter in der Landesbank Baden-Württemberg als Finanz-, Risiko- und Kapitalmarktvorstand tätig. 2016, in seinem letzten Jahr in der LBBW, arbeitete Mandt dort auch mit Thomas Rosenfeld zusammen, der von der Deutschen Bank in den Vorstand der LBBW-Tochtergesellschaft BW-Bank gewechselt war. Vier Jahre später kreuzten sich beider berufliche Wege wieder: in der Bank zweier Fürsten.
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