Damenmodehändler : Gerry Weber wieder in Geldnot

Der Modekonzern muss sich abermals sanieren und verlässt deshalb auch die Börse. Die Aktionäre gehen leer aus.
Der Modehändler Gerry Weber steckt vier Jahre nach der Insolvenz abermals in der Krise. Das Unternehmen aus Halle in Westfalen kündigte am Mittwoch an, für die börsennotierte Konzernholding ein Sanierungsverfahren einzuleiten. Dafür nutzt der Damenmodehändler das sogenannte StaRUG-Verfahren, das in Deutschland vor zwei Jahren eingeführt worden ist und mit dem sich Unternehmen auch außerhalb der Insolvenz entschulden können. Genutzt hatte es zuletzt der Autozulieferer Leoni.
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