Neuer Index : Dem Mittelstand geht es schlecht

Die kleinen und mittelgroßen Unternehmen stecken in der Klemme: Ihr Umsatz sinkt und die Personalkosten steigen. Das zeigt der neue Datev-Mittelstandsindex, den die F.A.Z. von nun an regelmäßig veröffentlicht.
Die deutsche Wachstumsschwäche trifft die kleinen und mittelgroßen Unternehmen weit stärker als die Gesamtwirtschaft. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus dem neuen Datev-Mittelstandsindex, den die F.A.Z. erstmals veröffentlicht. Die Datenanalyse zeigt, dass der Umsatz der mittelständischen Wirtschaft seit 2023 schrumpft, während der Beschäftigungsaufbau in den kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) zum Stillstand gekommen ist. Im August lag der Umsatz der mittelständischen Wirtschaft danach um deutliche 5 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Die Beschäftigung in den kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent.
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