Kommentar : Das verlorene Vertrauen
Selten gingen die Deutschen mit so trüber Stimmung ins neue Jahr. Die Bürger sind skeptischer als die Politik, und der Staatsfunk vermittelt gerade in der Flüchtlingskrise eine ganz andere Stimmung.
Das Vertrauen. Es ist verlorengegangen – zwischen Politik und Bürger. Dabei braucht es Vertrauen, damit die Schrittfolge des Alltags in Gang kommt. Sonst steht man, wie Kafka geschrieben hat, jedes Mal vor einer Tür, durch die man sich nicht zu gehen getraut, obwohl sie doch nur für einen geöffnet worden ist.






