FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Ungebetener Gartenbewohner :
Wie man einen Maulwurf loswird

Von
Lukas Weber
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Der emsige Wühler ist nützlich, aber nicht überall beliebt.
Der emsige Wühler ist nützlich, aber nicht überall beliebt.AFP

Der Maulwurf ist ein nützlicher Gartenbewohner, wenn bloß seine Hügel nicht wären. Wer das Tier los werden will, braucht vor allem eins.

Auch wenn man nicht daran glauben möchte, führt doch zuweilen der Zufall Regie. Vor ein paar Wochen haben die Kollegen angefragt, ob der Redakteur nicht demnächst ein wenig Expertenwissen preisgeben oder zusammentragen könne, wie man denn einen Maulwurf im Garten loswerde. Kaum ist der Vorsatz gefasst, sich dieses Themas anzunehmen, schon tauchen im Garten aus dem Nichts drei Hügel dicht beieinander auf, und das im kalten Januar. Dann beginnt die Paarungszeit, und nach einer Bauernregel dürfen wir uns auf einen langen Winter einrichten. Der Knittelvers lautet: Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar. Der schwarze Bursche war schon früher zu Gast, doch stört er nicht weiter, weil die Fläche rund ums Haus weitgehend naturbelassen ist. Wir haben aber Verständnis dafür, dass die Besitzer eines englischen Rasens die Haufen nicht als ästhetische Bereicherung empfinden, und auch das Mähen erschweren sie. Mit etwas Pech findet sich auf jedem Quadratmeter einer, zwanzig neue am Tag schafft das Tier. So werden Maulwurf und Maulwürfin zum Schrecken des Platzwarts im Stadion.

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