Wellingtons Cable Cars : Häuser zum Abseilen

Hier triumphiert Luxus im Kirmesformat: Wer in den schicken, aber steilen Hügeln der neuseeländischen Hauptstadt lebt, braucht straffe Waden. Oder eine eigene Seilbahn.
Um sich diese Aussicht leisten zu können, reicht Geld allein nicht aus. Hier kostet Weitblick buchstäblich noch Schweiß. Die pittoresken Häuser, die sich in die Höhen der neuseeländischen Hauptstadt Wellington schmiegen, liegen in sattestem Grün, vor paradiesischer Pazifikbucht – und in so steilen Hügelketten, dass kräftige Waden vorausgesetzt werden müssen. In den besten Lagen, etwa rund um die Oriental Bay, ist ein direkter Straßenzugang oder gar ein Stellplatz vor der Haustür alles andere als selbstverständlich. Wer die Weinkiste oder gar die neue Couch ins traute Heim schleppen will, muss also oft genug 30 Meter über Treppen mit 40 Prozent Steigung kraxeln. Vorbei an der Veranda des Nachbarn, auf den man sonst so gerne hinabblickt.
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