F.A.Z.-Konjunkturbericht : Die öffentliche Hand nimmt immer mehr

Alle reden über Investitionen – aber zu oft über die falschen. Zieht die Koalition nicht die Notbremse, dürfte sich die Schere zwischen zunehmendem Staatskonsum und schrumpfender Wirtschaftsleistung weiter öffnen.
Investitionen, Investitionen. Das ist das Schlagwort, das in der andauernden Wachstumsschwäche die wirtschaftspolitische Diskussion beherrscht. Tatsächlich haben die Investitionen in Deutschland sich in den vergangenen Jahren geradezu erschreckend entwickelt. Seit dem Hoch im Sommer 2019 schrumpfen die Bruttoanlageinvestitionen. Seit dem Jahr 2023 hat der Abwärtstrend sich noch einmal beschleunigt. Für die mittelfristigen Wachstumsaussichten verheißt das nichts Gutes. Ein Land, in dem nicht oder immer weniger investiert wird, hat keine glänzende Zukunft vor sich.


