Zugfahren in der Schweiz :
Haltet durch

Marco Dettweiler
Ein Kommentar von
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Das Matterhorn
Das Matterhorndpa

Zug fällt aus! Das geht ja gut los auf dem Weg in die Schweiz. Zurück wird es bestimmt besser. Von wegen! Auch die Schweizer Bahn kann Verspätung.

Das Verlangen nach körperlicher Konfrontation ist groß. Die Deutsche Bahn am Kragen zu packen, sie anzubrüllen, zu schütteln und zu fragen, warum wieder der Zug ausfällt. Die Reise ins schweizerische Zermatt ist seit Monaten perfekt geplant. Nur zwei Umstiege in Bern und Visp, dann geht es durch das malerische Wallis hoch auf 1608 Meter, wo eines der schönsten Skigebiete Europas wartet. Doch der Erregungszustand geht gegen null. Kopf schütteln, App öffnen, Alternative suchen und Sitzplätze buchen. Dann halt Frankfurt, Basel, Olten, Bern, Visp und Zermatt. Geht auch. Ruhig und entspannt geht es sieben Tage später wieder zurück. Der Zug in Zermatt startet pünktlich. Wie sollte es anders sein in der Schweiz? Neun Minuten Umsteigezeit in Visp sind geradezu üppig.

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