FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Elektro-Kleinflugzeuge :
E die Zeit im Flug vergeht

Von
Jürgen Schelling
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Aller Anfang ist schwer: Die B23 Energic flog in acht Etappen von Sion nach Friedrichshafen.
Aller Anfang ist schwer: Die B23 Energic flog in acht Etappen von Sion nach Friedrichshafen.Hersteller

Flugschulen setzen häufiger auf Elektromaschinen. Das Angebot wächst, und noch scheinen europäische Hersteller die Nase im Wind zu haben.

Auf dem Boden der Tatsachen ist mancher elek­tromobile Traum bereits zerschellt. Da mag es verwundern, dass ausgerechnet in der Luftfahrt zunehmend über den Elektroantrieb als Mittel der Wahl diskutiert wird, ist hier doch jedes eingesparte Kilo Gewicht viel wert. Schon deshalb ist es unwahrscheinlich, dass wir in absehbarer Zeit mit Batterie-Jumbos in den Traumurlaub aufbrechen. Anders freilich sieht es in der Hobbyfliegerei und in der Pilotenschulung aus. In den Motorseglern, also etwa Segelflugzeugen mit Klapptriebwerken hinter dem Cockpit oder einer Faltluftschraube im Bug, hat sich der Elektromotor als Antrieb bereits flächendeckend durchgesetzt. Aber auch in klassischen Propeller-Motorflugzeugen findet der E-Antrieb allmählich mehr Freunde.

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