Ehemaliger Oppositionspolitiker wird Premierminister
Eine Woche nach dem Putsch in Gabun ernennt der neue Machthaber den ehemaligen Oppositionspolitiker Ndong Sima zum Premierminister. Er gilt als Gegner des abgesetzten Präsidenten Bongo.
Vor eineinhalb Jahren führte er einen Militärputsch gegen die jahrzehntelang herrschende Bongo-Familie. Nun gewinnt General Brice Oligui Nguema offenbar die Präsidentenwahl in Gabun.
Eine Woche nach dem Putsch in Gabun ernennt der neue Machthaber den ehemaligen Oppositionspolitiker Ndong Sima zum Premierminister. Er gilt als Gegner des abgesetzten Präsidenten Bongo.
Ali Bongo darf sich laut den Putschisten „frei bewegen“. Die Übernahme der Staatsgeschäfte durch die Militärführung ist in vollem Gange.
Der beim Militärputsch in Gabun abgesetzte Präsident Ali Bongo Ondimba darf aus dem zentralafrikanische Land nun ausreisen. Die neuen Machthaber begründen ihre Erlaubnis mit dem schlechten Gesundheitszustand Bongo Ondimbas.
Wegen seines „Gesundheitszustands“ dürfe sich Ali Bongo frei bewegen, teilen die neuen Machthaber mit. Seit dem Putsch vor eine Woche war er in seiner Residenz festgehalten worden.
Der Bongo-Clan ist während eines halben Jahrhunderts an der Macht zu sagenhaftem Reichtum gelangt. Vermutlich werden einige Mitglieder auch nach dem Putsch im Staat die Fäden ziehen.
Die Putsch-Serie in Frankreichs einstigem „Hinterhof“ offenbart eine neue Geisteshaltung in Paris. Militärische Interventionen sieht Präsident Emmanuel Macron als Falle, in die er nicht treten will.
Die Putschisten haben in Gabun einen neuen Machthaber ernannt. Während Hunderte Menschen auf den Straßen Librevilles feiern, sollen einige Politiker versuchen zu fliehen.
Das Militär in Gabun hat den Chef der Präsidialgarde als Übergangspräsidenten eingesetzt. Er gehört zur Familie des abgesetzten Präsidenten Ali Bongo.
In Moskau sprechen der türkische und der russische Außenminister über Alternativen zum Getreideabkommen, der nächste Putsch erschüttert Afrika und Hansi Flick nominiert seinen Kader für die Spiele gegen Japan und Frankreich.
Nach umstrittenen Präsidenten- und Parlamentswahlen hat in Gabun das Militär gegen Staatschef Ali Bongo Ondimba geputscht.
Seit 56 Jahren regierte die Familie von Präsident Ali Bongo Ondimba das zentralafrikanische Gabun. Am Samstag wurde er wiedergewählt. Die Opposition warf ihm Betrug vor – und das Militär verübte einen Staatsstreich.
In Gabun verkündet das Militär die Machtübernahme nach dem umstrittenen Wahlsieg des Präsidenten. In der Hauptstadt Libreville sind Schüsse zu hören.
Am Samstag hatte Präsident Ali Bongo in umstrittenen Wahlen gewonnen. Nur wenige Tage später haben Soldaten nach eigenen Angaben die Regierung gestürzt.
Im dem zentralafrikanischen Land waren 850.000 Menschen zur Wahl eines neuen Parlaments und Präsidenten aufgerufen. Die Opposition spricht von „orchestriertem Betrug“.
Vier von fünf Putschisten seien festgenommen, der fünfte auf der Flucht, berichtet ein Regierungssprecher. Die Militärs hatten die Abwesenheit des Präsidenten genutzt, einen „nationalen Rat zur Erneuerung“ zu bilden.
Entwicklungsminister Gerd Müller will eine Art Marshallplan für Afrika auf den Weg bringen. Dahinter steht die Angst von Politikern, dass der reiche Norden die Fluchtursachen nicht erfolgreich bekämpfen kann. Ein Gastbeitrag.
Vor 100 Jahren ging Albert Schweitzer nach Afrika und gründete sein Urwaldhospital in Lambaréné. Seine Familie und der Staat Gabun wollen den Ort lebendig halten.
Die Elfenbeinküste steht im Halbfinale des Afrika-Cups. Beim Sieg über Gastgeber Äquatorialguinea ist Didier Drogba der Mann des Abends. Auch der zweite Gastgeber ist draußen. Und Ghana qualifiziert sich als letztes Team.
Gabun macht beim Afrika-Cup auf sich aufmerksam. Der Co-Gastgeber steht im Viertelfinale. Der starke Partner China hat indes handfeste Wirtschaftsinteressen.