Entwicklungshilfe :
Ein Marshall-Plan löst Afrikas Probleme nicht

Von Wolf Poulet
Lesezeit: 13 Min.
Sorgt sich um Afrika: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im März 2016 beim Besuch eines Flüchtlingscamps im kenianischen Dadaab.
Entwicklungsminister Gerd Müller will eine Art Marshallplan für Afrika auf den Weg bringen. Dahinter steht die Angst von Politikern, dass der reiche Norden die Fluchtursachen nicht erfolgreich bekämpfen kann. Ein Gastbeitrag.

Hat die westliche Entwicklungshilfe in Afrika mehr Schaden als Nutzen erbracht, ist sie sogar überholt oder gescheitert? Kritische Stimmen zur Entwicklungshilfe allgemein und im besonderen zu Afrika nehmen zu. Gleichzeitig wächst auf dem Kontinent von Jahr zu Jahr der Einfluss Chinas. Um wenigstens den Anschluss zu halten, müssten sich die deutsche Außenpolitik wie auch die Berliner Entwicklungspolitik einer kritischen Bestandsaufnahme unterziehen.

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